Wasserknappheit weltweit

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Unser Planet ist zu mehr als 70 Prozent mit Wasser bedeckt – jedoch sind gerade mal 3 Prozent davon trinkbares Süßwasser, von dem wiederum nur ein Drittel für die menschliche Nutzung erreichbar ist. Die Wasserknappheit ist in vielen Regionen der Welt ein ernsthaftes Problem. Umweltverschmutzung, Wirtschaftswachstum, Überbevölkerung und Verschwendung gefährden unser wichtigstes Lebensmittel: das Trinkwasser.

Mehr als 780 Millionen Menschen haben keinen Zugang zu sauberem Süßwasser. Viele Menschen müssen täglich lange Wege zurücklegen, um an Wasser zu gelangen. Der aktuelle Wandel des Klimas mit häufigeren Dürreperioden verstärkt diese Entwicklungen noch. Selbst in Regionen wie den Alpen, wo Gletscher verstärkt abschmelzen, wird die Wasserzufuhr mehr und mehr unberechenbar. Gletscher speichern weltweit über zwei Drittel des Süßwassers, wohingegen Flüsse und Seen nur 0,3 Prozent der Reserven halten.

Wassermangel und die Folgen

Nach Angaben der WHO (World Health Organization) sterben jährlich rund 2,2 Millionen Menschen an Infektionskrankheiten durch unsauberes Wasser und unzureichende Sanitäranlagen. Hinzu kommen viele Millionen Menschen, die durch schmutziges Wasser ernsthaft erkranken. Der Süßwassermangel hat mit 6,1 Prozent den größten Anteil an allen global auftretenden Krankheiten. Jedes Jahr gehen durch Krankheitsfälle rund 440 Millionen Schultage verloren, die auf unsauberes Wasser zurückzuführen sind. In vielen Ländern mit Wassermangel sind traditionell die Frauen für die Versorgung der Familie verantwortlich. Der erhöhte Aufwand, täglich sauberes Wasser zu beschaffen, setzt die Frauen unter Zeitdruck und nimmt ihnen wertvolle Zeit, die sie für Bildung und andere Arbeiten nutzen könnten.

Wassermangel wirkt sich negativ auf den menschlichen Körper aus. Anhaltende Dehydrierung führt zu Verstopfung, vermindert die Aufnahme von Vitaminen und Mineralien, mindert die Konzentrations- und Leistungsfähigkeit und führt in schlimmsten Fall zum Tod.

Wasserknappheit in Deutschland?

In Deutschland stehen jährlich rund 188 Milliarden Kubikmeter Trinkwasser zur Verfügung. Davon werden laut „BDEW Bundesverband der Energie- und Wasserwirtschaft e.V.“ lediglich 17,6 Prozent genutzt. Diese Zahlen lassen vermuten, dass es in Deutschland aktuell keinen Wassermangel gibt. Jeder Deutsche verbraucht im Durchschnitt 127 Liter Trinkwasser pro Tag. In der Regel verbrauchen die Industriestaaten zehnmal mehr Wasser als die Entwicklungsländer.

Was können wir tun?

Durch einen sparsamen Umgang mit Wasser sowie einer umweltfreundlichen Lebensweise kann jeder seinen Beitrag leisten, die weltweite Wasserknappheit zu mindern. Allein die Verwendung von wiederverwendbaren Trinkflaschen spart enorm viel unnötigen Verpackungsmüll.

Firmen und Verwaltungen können mit leitungsgebundenen Wasserspendern nicht nur Kosten sparen, sondern schonen zudem die Umwelt: Glas- und PET-Flaschen müssen nicht produziert, abgefüllt, transportiert und recycelt werden. Der CO2 Ausstoß wird dadurch nachhaltig reduziert.

Außerdem könenn Sie im Alltag mit folgenden Maßnahmen Wasser sparen.

Bad und Dusche

  • Schließen Sie den Wasserhahn während des Zähneputzens.
  • Verstöpseln Sie die Spüle beim Rasieren, anstatt den Rasierer unter fließendem Wasser zu spülen.
  • Dusche statt Badewanne – eine halb gefüllte Badewanne verbraucht 113 Liter Wasser, während eine 5-Minuten-Dusche etwa 56 Liter verbraucht.
  • Installieren Sie einen Duschkopf mit geringem Durchfluss.
  • Lassen Sie die Dusche nicht laufen: „Mach dich nass – schalte die Dusche aus – schäume dich ein – dann spüle dich ab“!
  • Installieren Sie eine wassersparende Toilettenspülung.

Küche

  • Gefrorene Lebensmittel im Kühlschrank, bei Raumtemperatur, in einem Wasserbecken oder in einer Mikrowelle auftauen, anstatt sie unter fließendes Wasser zu halten.
  • Vergewissern Sie sich, dass alle Wasserhähne vollständig geschlossen sind und ersetzen Sie die Wasserhahndichtungen regelmäßig. Ein tropfender Wasserhahn kann 30 Liter Wasser pro Tag verschwenden!
  • Verwenden Sie wassersparende Haushaltsgeräte.
  • Benutzen Sie die Spartaste Ihrer Spülmaschine und Waschmaschine, um Wasser und Energie zu sparen.

Garten

  • Fangen Sie Regenwasser aus den Rinnen in einer Regenwassertonne auf, um es in Ihrem Garten zu verwenden.
  • Bewässern Sie Ihren Garten nur sehr früh am Morgen oder nach Sonnenuntergang, um unnötige Verdunstung zu vermeiden.
  • Legen Sie Mulch-Beete an, um die Feuchtigkeit länger im Boden zu halten.
  • Pflanzen Sie einheimische, trockenheitsresistente Pflanzen an, die nur minimal bewässert werden müssen.
  • Überfüllen Sie den Swimmingpool nicht und reinigen Sie ihn nicht übermäßig.

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